Die Bahnlinie Roßbach in Böhmen - Adorf/Vogtl.


Aktuelles


31.12.2014
Der neue Roßbacher Bahnhof
Neuer Bf. in Roßbach/Hranice
Roßbach hat einen neuen "Bahnhof".
Fotos: Karel Künzel
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22.12.2014
  Videos
Diaschau mit eindrucksvollen Bildern vom Abriss des Bahnhofs in Roßbach/Hranice
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09.10.2014
Abriss des Bahnhofs in Roßbach/Hranice
Die Verwaltung der tschechichen Eisenbahnverkehrswege (SŽDC) hat den Abriss des historischen Gebäudes des Bahnhofs in Roßbach/Hranice beschlossen und durchgeführt. Damit wurde das letzte Symbol der Roßbacher Bahn auf tschechischem Gebiet liquidiert.
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31.05.2014
  Videos
Streckenbegehung der Trasse von der Landesgrenze bis zum Bf. Roßbach/Hranice
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25.05.2014
Gleisstück am Erdwall
Das aus einem Erdwall, zwischen dem Bf. Roßbach/Hranice und der Landesgrenze, herausgeragte Gleisstück ist Opfer der Jagd auf Altmetall geworden.
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Am 17. September 1906 wurde die Bahnlinie Roßbach-Adorf/V. feierlich eröffnet. An diesem Montag fuhr damals der erste Zug auf der neu gebauten Strecke vom österreichisch-ungarischen Roßbach zum sächsischen Adorf herunter.

Am 15. April 1945 fuhr zum letzten Mal ein Zug vom nun deutschen Roßbach in Richtung Adorf ab. Er erreichte, nachdem er in Freiberg/V. gegen 10:30 Uhr von vier amerikanischen Tieffliegern beschossen wurde, sein Ziel - den Bahnhof Adorf/V. - nicht mehr und blieb fahrunfähig stehen.

Am 20. April 1945 (Hitlers Geburtstag), morgens gegen 7:00 Uhr, beschädigten Pioniereinheiten der Deutschen Wehrmacht mit einem Sprengsatz das Gleis an der unweit vom Adorfer Bahnhof gelegenen Elsterbrücke. Die Strecke war nunmehr dauerhaft unterbrochen.

Mit der Entfernung der Gleise bis zur Landesgrenze zur damaligen Tschechoslowakei im Jahr 1949 war das Ende des "Mockel", wie die Roßbacher Bahn im Vogtland im Volksmund hieß, besiegelt.

Im September/Oktober 2014 wurde auf Beschluss der Verwaltung der tschechischen Eisenbahnverkehrswege (SŽDC) das historische Bahnhofsgebäude in Roßbach/Hranice aufgelassen. Die Behörde kam mit diesem Schritt wohl den Bemühungen zuvor, den Bahnhof unter Denkmalschutz zu stellen, was eine Pflicht zur Sanierung bedeutet hätte. Mit dem Abriss verschwand das letzte historische Symbol der Roßbacher Bahn auf tschechischem Gebiet.

  Streckengeschichte
39 Jahre lang existierte diese, in vielen Beziehungen einmalige, Bahnlinie. Lesen Sie, wie es zum Bau der Strecke kam und welche Anstrengungen unternommen werden mußten, bis endlich im September 1906 der erste Zug rollen konnte. Weitere Informationen finden Sie auch in den Presseberichten » weiter zum Text

  Presseberichte
Das einstmals große Interesse der Region an der Roßbacher Bahn unterstreichen Zeitungsberichte aus der Gründerzeit. Aber auch in den letzten Jahren konnte man in den vogtländischen Zeitungen hin und wieder etwas über den "Mockel" lesen. Selbst bei unseren tschechischen Nachbarn war etwas zu finden.  » zu den Berichten

  Fotogalerien
Nachdem im Jahr 2000, die Strecke war damals schon 55 Jahre ihrem Schicksal überlassen, der inzwischen vollkommen zugewachsene Bahnkörper im Streckenabschnitt Arnsgrün - Landesgrenze vor Roßbach durch die Forstverwaltung Adorf/V. freigelegt wurde, stand einer problemlosen Besichtigung der ehemaligen Trasse nichts mehr im Wege. Weitere Fotos von Zug und Strecke finden Sie als Beilage in den Artikeln zur Streckengeschichte und den Presseberichten.  » zu den Fotos

  "Mockel"-Wanderungen
Haben Sie Lust, sich einmal selbst auf der ehemaligen Strecke umzusehen? In dieser Rubrik finden Sie dazu detaillierte Wegbeschreibungen.
Die letzte in diesem Navigationsuntermenü noch in schwarzer Schriftfarbe dargestellte Tour ohne Verweis ist eine Ankündigung und befindet sich in Vorbereitung.  » zu den Touren

  Mit dem "Roßbacher Mockel" unterwegs
Eine spannende, wenn auch frei erfundene, Geschichte über die Fahrt einer Adorfer Familie mit dem "Mockel" von Adorf/V. nach Asch im August 1939.  » weiter zum Text

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